Hundeglück

Das sollten Sie wissen

Seit dem 1. Mai 2008 gelten in Schweden neue Tierschutzbestimmungen, die unter anderem Anforderungen an die Größe der Zwinger und Hundehütten stellen. So ist z.B. für jeden Hund eine Grundfläche von mindestens 12 Quadratmeter erforderlich. Zusätzlich besagen die Bestimmungen, dass jeder Hund mehrmals am Tag seinen Zwinger verlassen muss, um soziale Kontakte mit Artgenossen und Menschen zu pflegen. Erfreulicherweise konnten wir alle Anforderungen auf Anhieb erfüllen und sind einer der ersten Hundezwinger in Schweden, die nach den neuen Bestimmungen anerkannt wurden.

Der Kennel und die Huskies

Ein Platz zum Wohlfühlen für Hund und Mensch

Schon im Vorfeld haben wir uns viele Gedanken über den Bau und die Planung der Zwingeranlage gemacht. Unser Ziel war es den Kennel so zu bauen, dass alle natürlichen und artgerechten Bedürfnisse der Hunde erfüllt werden können. Dazu gehören neben dem Schutz vor Kälte, Wind, Regen und Sonne auch die Möglichkeit, dass sich die Huskies der Witterung aussetzen können. So legen sich die ganz harten Huskies im Winter zusammengerollt in den Schnee und lassen sich einschneien. Andere dagegen liegen lieber in der warmen Hütte und stehen morgens erst auf, wenn das Frühstück (eine warme Fleischsuppe) serviert wird.

Wir haben deshalb beschlossen, um die Hundehütten herum ein ‚Hundehaus’ zu bauen, so dass ein Teil des Zwingers überdacht und windgeschützt ist und die Hunde frei wählen können, in welchem Bereich sie sich aufhalten wollen. Die Ausrichtung der Anlage wurde so gewählt, dass zum einen im Winter eine maximale Sonneneinstrahlung erreicht wird und zum anderen die Hauptwindrichtung im Rücken des Gebäudes liegt. Die ‚Inneneinrichtung’ des Hundehauses besteht aus wärmegedämmten Hundehütten und zusätzlichen erhöhten Liegeplätzen. Treppen aus Natursteinen ermöglichen einen bequemen Einstieg in die Hütten.

Spielplatz für die Huskies

Die ganze Anlage erbauten wir auf einem Hügel, so dass Regen- oder Schmelzwasser durch das natürliche Gefälle leicht abfliessen und im sandigen Boden versickern kann. Wir haben uns dazu entschlossen den natürlichen Boden beizubehalten, da die Hunde lieber im Gras oder Sand liegen als auf Schotter oder Beton. Ausserdem wird ihnen so das Graben (ein allgemein sehr beliebtes Hobby von Schlittenhunden) ermöglicht. Im nächsten Jahr wollen wir den unteren Teil der Abteile mit Rindenmulch einstreuen um zu gewährleisten, dass der Untergrund trocken und hygienisch bleibt.

Damit sich die Hunde nicht unter den Zäunen durchgraben, haben wir alte Eisenbahnschienen im Boden versenkt und im Wald unzählige große Natursteine gesammelt und diese an die Abgrenzungen der Abteile gelegt.

Viel Platz zum Toben und Relaxen...

Selbstverständlich verfügt unsere Anlage über einen großen Auslauf, in dem das ganze Rudel gleichzeitig (natürlich nur wenn die Hündinnen nicht läufig sind) toben und spielen kann. Im Auslauf haben wir verschieden hohe Holzplattformen aufgebaut. Die Huskies lieben diese Plätze, vor allem da auch wir dort oft sitzen und die Hunde streicheln.

Wir danken allen Freunden und unserer Familie
für die tatkräftige Unterstützung beim Bau der Anlage.

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